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Am letzten Schultag vor den Osterferien hatte die Klasse FLL 16-1 die Gelegenheit durch das Internationale Maritime Museum in der Hamburger Speicherstadt geführt zu werden. Das Titelthema der Führung lautete: „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – Schifffahrt und Logistik“.

Hamburg ist als Umschlagsplatz für den internationalen Handel von großer Bedeutung. Die historische Entwicklung des Hamburger Hafens und insbesondere der Speicherstadt wurde einleitend durch den Museumsführer beschrieben. Anhand ausgewählter Exponate wurde der Klasse ein Überblick über die wichtigsten Stationen der modernen Schifffahrt und Logistik gegeben. Angefangen bei den Holz-Segelschiffen der Kolonialzeit über die Dampfschiffe bis hin zu den eisernen Containerriesen, die heutzutage die Menschen weltweit mit verschiedensten Waren versorgen, hat die Seefahrt einen enormen Fortschritt in einer vergleichsweise kurzen Zeit vollzogen.

Insbesondere der ISO-Container ist ein essentieller Baustein der Globalisierung und des Fortschritts geworden. Der US-Amerikaner Malcom McLean gilt als Erfinder des Standardcontainers. Seine Idee ermöglichte es, statt einzelne Säcke und Kisten zu verladen, ganze Lkw-Auflieger auf ein Schiff und ggf. weiter auf ein anderes Fahrzeug zu laden. Dies ermöglichte deutlich kürzere Verweilzeiten der Schiffe in einem Hafen, größere Sicherheit für die Waren und die Arbeiter und insgesamt geringere Transportkosten.

Doch die Dimensionen der aktuellen Containerschiffe sowie den Grad der Automatisierung beim Be- und Entladen hätte sich McLean gewiss in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. So endete dann unser Rundgang durch das Museum an einem Diorama des Containerterminals Altenwerder.

Ein Bericht von H. Gottfriedt und A. Kazic

 

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