Ein richtiges Schmuckstück ist es geworden, das neue Buswartehaus an der Schmalfelder Straße. Ein echtes Fachwerkhaus haben 27 junge Zimmerer und Straßenbauer im ersten Lehrjahr für die Hartenholmer Fahrschüler erstellt. Sie werden an der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg unter anderem von Sönke Thiel unterrichtet. Der Studienrat lebt seit 2010 mit Frau und zwei Kindern in dem schmucken Holzhaus neben der Wartestelle. Das bisherige Wartehäuschen war zwar auch praktisch und aus Holz, aber aus seiner Sicht nicht unbedingt hübsch. So besprach er vor einem viertel Jahr erstmals mit seinen Auszubildenden die Idee eines gemeinsamen Projektes.

„Beim damaligen Bürgermeister Hans-Burkhard Fallmeier fand ich offene Ohren. Er sagte, dass er alles befürworte, was zur Verschönerung der Gemeinde beiträgt“, erzählte Thiel. Die Gemeinde zahlte das Material und wurde dabei unterstützt von der Firma Braas, die Dachpfannen stiftete und Hartmann Bau. Diese stellte Steine und Maschinen. Den jungen Männern zwischen 16 und 20 Jahren hatte es nach Thiels Worten Spaß gemacht, Pläne zu entwerfen, die Menge des Materials zu berechnen und zu bestellen und an die Umsetzung zu gehen. „Planen bedeutet Bauen im Kopf“, erläuterte Sönke Thiel dem jetzigen Bürgermeister Karl-Heinz Panten. Das Objekt umzusetzen sei die Steigerung, denn manches müsse neu bedacht und ausgeführt werden. „Deshalb musste auch die Zeitvorstellung etwas nach oben korrigiert werden“, betonte der Studienrat.

Entstanden ist nun ein Haus mit Steinsockel im traditionellen bunten Fachwerkstil mit Leistendeckenschalung und Tonpfannen. 4 mal 2,20 Meter ist es groß mit einem festen gepflasterten Platz davor. Der angehende Zimmerer Daniel Drechsler zeigte sich „kopffest“ und übernahm die Dacharbeit. „Man kann es lernen, schwindelfrei arbeiten zu können“, sagte Sönke Thiel schmunzelnd. Er hatte diesen Beruf nach seiner Schulzeit auch gelernt und kennt die Probleme mancher Auszubildender genau. Unterstützt wurde er von Fachlehrer Volker Stange, einem dreifachen Meister: Zimmerer, Maurer und Betonbauer.

So viel geballtes Fachwissen beeindruckte auch Bürgermeister Panten, der sich bei den Auszubildenden mit leckerem Eis am heißen Nachmittag bedankte.

Quelle mit freundlicher Genehmigung: https://www.hartenholm.de 


 

 

 

 

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