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SchülerInnen äußern sich künstlerisch

oder

der notwendige Zusammenhang zwischen umweltpolitischer Nachhaltigkeit und musisch-ästhetischer Bildung und Erziehung innerhalb der Ausbildung unserer ErzieherInnen und AssistentenInnen in der Sozialpädagogik

Niemals werden wir müde, verschiedenste Abfallprodukte und Materialien zu sammeln, um sie gestalterisch vielfältig weiter zu verarbeiten oder im besonderen Fall durch sie auf Umweltsünden aufmerksam zu machen!

So haben die SchülerInnen der FSS und BFS der Sozialpädagogik mit 31 großformatigen Mischtechniken/Collagen sehr eindrucksvoll auf Missstände zwischen "Wirtschaftlichkeit" und "Umweltverträglichkeit" und deren Folgen seit Jahrzehnten in wiederholtem Male innerhalb ihrer kunstpädagogischen Ausbildung hingewiesen. Jede Arbeit trägt einen wunderbaren, ernstzunehmenden Titel und hält mit ihrer ganz eigenen, unverwechselbaren Bildaussage den Finger auf die klaffenden Wunden unserer Zeit. Es geht um schmelzende Eisberge, abgeholzte Wälder, verdrecktes und vergiftetes Wasser, verschmutzte Luft, verseuchte Böden, gequälte Tiere, manipulierte Pflanzen.....

Durch ein unermüdliches, friedliches, nie endendes Aufzeigen der Missstände, der Fehler, der Misere auf der ganzen Welt gelingt es vielleicht immer ein bisschen mehr, alle Menschen zu nachhaltigem Denken und Handeln anzuregen, Umweltverantwortungsbewusstsein zu fördern. Unsere zukünftigen ErzieherInnen und AssistentenInnen fungieren als Vorbilder für die allerjüngste Generation, heißt im Speziellen, im täglichen Alltag nachhaltig zu konsumieren, bewusst Energie, Wasser und Lebensmittel überall zu sparen, Abfälle zu vermeiden und Materialien zu sammeln, um sie weiter zu verwenden. Es heißt weiter, mit den Kleinsten gemeinsam eingefahrene Wege des heutigen Alltags zu verlassen und neue/alte! Dinge zu erklären und auszuprobieren sowie darüber immer weiter zu sprechen und zu informieren. Unseren Auszubildenden ist bewusst, dass sie den ersten Grundstein für nachhaltige Bildung und gelebte positive Öffentlichkeitsarbeit, für umweltverträgliche Verhaltensänderungen legen. Hier liegt ihre besondere Vorbildrolle, die in der Ausbildung vermittelt wird. Das Mutige in ihren Collagen soll zum Nachdenken, Umdenken und Nachahmen anregen. Sie werden ErzieherInnen und AssistentenInnen, die sich langfristige, kooperative Ziele gesetzt haben, die nicht müde werden, aufrütteln zu wollen und sichtbar zu machen. Innerhalb ihrer musisch-ästhetischen Ausbildung werden sie bewusst vielfältig konfrontiert mit umweltpolitischen Missständen. Sie lernen diese zu erkennen und zu begreifen und durch ihr kreatives Handeln im Allgemeinen und ihr gestalterisch-künsterlisches Handeln im Besonderen selbstständig zu verändern. Dies gilt für heute und für ihre Zukunft im Berufsleben und so wollen sie ihre umweltpolitischen Collagen, die ausschließlich aus Abfall- und Müllprodukten neben etwas Farbe und Klebstoff gefertigt sind, verstanden wissen.

Mit unseren Arbeiten streben wir eine Ausstellung in der Drostei Pinneberg an.

Für meine interessierten, engagierten und recht progressiven Kunstschüler,

Katrin Ilonka Siebel (Kunst und Theater)


 

 

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