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Was macht Erfolg aus und kann jeder eigentlich erfolgreich sein?

 Mit diesen Fragen beschäftigten sich fünf Schülerinnen und Schüler aus der Berufsfachschule I in der Fachrichtung Gesundheit und Ernährung im Rahmen des Bundeswettbewerb für Fremdsprachen – ein Talentförderprojekt von Bildung & Begabung, dem Talentförderzentrum des Bundes und der Länder.

In der Kategorie TEAM Beruf reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Leben, bestimmten was Erfolg für sie bedeutet und formulierten daraus Erfolgsgeschichten in der englischen Sprache. Die Motivation für die Teilnahme am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen bestand nicht nur aus der Auseinandersetzung mit der englischen Sprache:

„Wir nehmen an einem Englischwettbewerb teil, denn wir sind beide nicht die besten in Englisch und wollten anderen aber zeigen, dass man alles hinbekommt, wenn man es möchte und wenn man sich Zeit dafür nimmt.“

sondern auch darin, Mut für und Forderungen an unsere Gesellschaft auszusprechen:

„Ich nehme an diesen Wettbewerb teil, weil ich Menschen ermutigen möchte nicht aufzugeben, wenn sie gemobbt werden oder auch gemobbt wurden. Aber auch weil ich die Menschen, die es überhaupt erst dazu kommen lassen, dass ein Mensch darunter leidet, animieren möchte damit aufzuhören. Ich hoffe, dass einigen Menschen mit meiner Geschichte die Augen geöffnet werden.“

Die Erfolgsgeschichten wurden auf der Website des Bundeswettbewerbs für Fremdsprachen veröffentlicht und mit einer Urkunde über die Teilnahme am Bundeswettbewerb ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter: https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/


 

 Wie verständigt man sich ohne die verbale Sprache? Z. B. „Ich suche eine Hose für eine Hochzeit“? Das ist gar nicht so einfach! Wie mache ich meinem Gegenüber klar, dass ich bei ihm Hosenträger oder ein Abendkleid kaufen möchte? Diese und ähnliche Übungen haben wir als Vorbereitung auf unseren Ausflug zum „Dialog im Stillen“ in Hamburg durchgeführt.

Mit etwas Übung und Achtsamkeit auf die Körpersprache des Anderen klappt es schon ganz gut.

Uns wurde bewusst, dass sich die Art der Kommunikation zwar ändert, wir uns aber auch gut auf diese nonverbale Kommunikation einstellen können. Als Auszubildende zum Verkäufer/ zur Verkäuferin bzw. zur Kauffrau/ zum Kaufmann im Einzelhandel haben wir immer wieder verschiedene Kunden mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Die Bedeutung der Körpersprache spielt dabei auch bei Kunden, mit denen wir verbal kommunizieren können, eine große Rolle.

Im „Dialog im Stillen“ wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe wurde durch einen gehörlosen Guide durch die Ausstellung geführt.
Wir durften in dessen Lebenswirklichkeit eintauchen und haben mit unseren Händen, Gesicht und der Körperhaltung experimentiert und uns so sehr gut unterhalten.

Fazit: Missverständnisse, Unwissenheit und Scheu haben bei uns keinen Raum. Kommunikation ist lebendig und ohne die verbale Sprache ist man auf keinen Fall „stumm“!

Ein gelungener Ausflug in eine bislang unbekannte „Welt“!

Die EHA 19-1 mit den Lehrern Sylvio Gorkenant und Meike Wilkens.


 

Die Skireise, welche sich anfühlte wie ein Urlaub mit Freunden, ging dieses Jahr wieder nach Meransen in Südtirol. Das Skigebiet Glitschberg-Jochtal bietet Herausforderungen für Anfänger & Fortgeschrittene, so dass alle auf ihre Kosten kamen. Je nach Können und Selbsteinschätzung wurden 3 Gruppen gebildet, die im Laufe der Woche angepasst wurden. Mittags trafen wir uns gemeinsam auf der Panoramahütte und hatten einen tollen Blick ins Skigebiet. Hier hatten wir die schwierige Wahl zwischen Kaiserschmarrn, warmem Apfelstrudel, Germknödel, Pizza und Pasta J  und konnten uns mit den Anderen über die Ereignisse des Vormittages austauschen. Gut gestärkt ging es dann wieder auf die Piste! Abends gab es leckere Hausmannskost von Helene und ihrer Familie. Anschließend durfte sich jedes Zimmer ein Abendprogramm überlegen (von Mario Kart über Scharade zum Chaosspiel war alles dabei – auch die Lehrkräfte haben alles gegeben!), wodurch der Zusammenhalt unserer Gruppe gestärkt wurde und neue Freundschaften entstanden.

Wer einmal mit war, den zieht es immer wieder in die Berge!
Vielen Dank für die tolle Woche, es hat Spaß gemacht!

Freya Jürgens und Sandra Osoling


 

images/Bilder_zu_Beitraegen/2019-2020/REN_18-1_Gericht.jpg Die Klasse REN 18-1 besuchte das Strafjustizgebäude in Hamburg um das erlernte Wissen in der Praxis zu erleben. Zum Betreten des Gebäudes betreten, mussten alle zunächst durch eine Sicherheitskontrolle, die der am Flughafen ähnelt. Nach einer kurzen Führung durch das historische Gebäude wurde zwei öffentliche Verhandlungen in Strafsachen beigesessen.

Die Richterin stellte zunächst den Fall vor und stand auch nach der Verhandlung für Fragen zur Verfügung und erklärte Ihre Vorgehensweise.

Beim ersten Fall handelte es sich um drei Angeklagte, die sich bereits wegen verschiedener Delikte in Untersuchungshaft befanden. Aufgrund der vielen Beteiligten (drei verschiedensprachige Dolmetscher und einem Sachverständigen) und sich widersprechender bzw. fehlender Zeugenaussagen, konnte die Richterin nach 2,5 stündiger Verhandlung kein Urteil fällen. Am Folgetermin wurde einer der Beschuldigten zu 10 Monaten Freiheitsstrafe, einer zu 6 Monaten auf Bewährung verurteilt. Über den dritten Beschuldigten wird an einem weiteren Verhandlungstag noch zu urteilen sein.

Im zweiten Fall wurde einem Angeklagten in der Silvesternacht versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen. Da der Anklagte zuvor noch nicht negativ aufgefallen war und eine gute Sozialprognose hat, sah die Richterin von einer Verurteilung ab und verhängte lediglich ein Bußgeld.


 

 Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Wird Carsharing den Individualverkehr ersetzen? Welchen Antrieb wird es künftig geben und was wird die Form der Fahrzeuge bestimmen: Aerodynamik oder Ästhetik?

Diesen Fragen gingen die Unterstufen der Automobilkaufleute auf den Grund. Während der viertägigen Klassenfahrt nach Wolfsburg im Mai 2019 hatten die Auszubildenden die Gelegenheit, in die Welt der Automobile abzutauchen. Die Konzernwelt beeindruckte unter anderem nachhaltig mit einer Werkstour durch die Produktion, mit Meilensteilen der Automobilgeschichte im ZeitHaus und mit einem Workshop zum Thema Autodesign.

Bei einer Führung durch die Autostadt gingen die angehenden Automobilkaufleute der Frage nach, welche Wirkungen es nach sich zieht, wenn sie den eigenen Lebens- und Mobilitätsstil verändern und nachhaltig gestalten und befassten sich mit neuen Antriebstechnologien, wie der Elektromobilität.

Wir, die Klassen Aut-18-1 und Aut 18-2 sowie die begleitenden Lehrkräfte Sabine Schlie, Klaus Bessert und Claudia Körner, hatten eine spannende, lehrreiche und fröhliche Zeit zusammen.


 

Aus der bestehenden Kooperation zwischen der Berufsschule des Kreises Pinneberg in Pinneberg und dem Gästehaus Klaarstrand in Wenningstedt auf Sylt heraus, ergab sich die Möglichkeit, sechs Sitzgelegenheiten für das Außengelände des Gästehauses in Form von Picknickbänken herzustellen. Die Herstellung erfolgte im projektorientierten Unterricht am realen Kundenauftrag und wurde von den Schülerinnen und Schülern der AVO18-1 an den Lernorten Berufsschule Pinneberg sowie Gästehaus Klaarstrand durchgeführt.

Die Bänke im Forum der Berufsschule Pinneberg dienten als Vorlage. Im ersten Arbeitsschritt mussten die Schülerinnen und Schüler die Maße an den Musterobjekten aufnehmen, Skizzen anfertigen und alle notwendigen Informationen festhalten. Im Weiteren wurden die benötigten Materialmengen ermittelt und Fragen der Materialwahl erörtert. Die Bänke sollen dauerhaft im Freien verweilen und dem besonders rauen Klima auf Sylt möglichst lange Stand halten. Wir entschieden uns für einen Kombination aus behandelter Kiefer und Lärche. Alle Verbindungsmittel bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Nun konnten das Material beim ortsansässigen Baustoffhändler bestellt werden.

Der eigentliche Fertigungsprozess fand in den Holzbearbeitungsstätten der Berufsschule in Pinneberg statt. Dieser wurde in Anlehnung an den Taylorismus anhand der Einzelteile der Picknickbank strukturiert. Nach fachkundiger Einweisung an den Holzbearbeitungsmaschinen stellten die Schülerinnen und Schüler die Einzelteile eigenständig in serieller Fertigung her.

In Absprache mit dem Fachbereich Logistik wurden die Einzelteile der Picknickbänke für den Transport von Pinneberg zur Insel Sylt, von Schülern der Fachklasse FLG18-1 fachgerecht verpackt und gesichert.

In der Zeit vom 05.06.2019 – 07.06.2019 fand die Montage der Picknickbänke beim Gästehaus Klaarstrand auf Sylt statt. Aus dem „Berg an Einzelteilen“ entstanden nun die fertigen Bänke. Voller Stolz übergaben die Schülerinnen und Schüler der AVO18-1 die sechs Picknickbänke an den zufriedenen Auftraggeber.

Wir bedanken uns bei der Schulleitung, Jochen Kracht und seinen Schülern der FLG18-1 und bei den Entscheidungsträgern und Mitarbeitern des Gästehaus Klaarstrand, die uns diesen außergewöhnlichen Unterricht erst ermöglicht und zudem mit freier Kost und Logis belohnt haben.

Vielen Dank!

Volker Stange und Frederik Petschulat sowie die Schülerinnen und Schüler der AVO18-1


 

Am Dienstag den 4. Juni haben unsere Schüler der Klassen BIK 18_1 und Bik 18-2 (Berufsintegrationsklassen) ein Catering für die Eröffnung der Zweigstelle der Jugendberufsagentur Pinneberg übernommen. Sie produzierten Fingerfood selbst und haben auch den Service vor Ort hervorragend gemeistert. Wir vertraten also unsere Schule im Namen der BARISTEI (Schulcafé). Ein voller Erfolg! Die Begeisterung der bewirteten Gäste war groß.


 

 Am 10. Dezember 2018 besuchten zwei BIK-Klassen die Landeshauptstadt Kiel und in diesem Zusammenhang das Weihnachtsmärchen „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“.

Der Ausflug startete zuerst etwas unplanmäßig, da am 10.12 der Bahnverkehr aufgrund des Streiks eingeschränkt war. Doch auch das längere Warten, norddeutsche Kälte sowie das mehrmalige Umsteigen hat die Vorfreude der Schülerinnen und Schüler nicht trüben können.

In Kiel angekommen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Christine Breuer-Juhl, Claudia Gröger, Oliver Steen sowie Alma Kazic einen Spaziergang über den Kieler Weihnachtsmarkt gemacht und sich anschließend das Weihnachtsmärchen im Opernhaus angeschaut.

Der Buchklassiker „Wunschpunsch“ (Micheal Ende), mit eigens für die Inszenierung in Kiel komponierten Liedern, wird spannend und bunt in Szene gesetzt. Es wird gesungen, gezaubert, es dampft, kocht und brodelt - überall auf der Bühne geht es magisch zu. Ein Weihnachtsmärchen für Groß und Klein!

Von Alma Kazic

Ein richtiges Schmuckstück ist es geworden, das neue Buswartehaus an der Schmalfelder Straße. Ein echtes Fachwerkhaus haben 27 junge Zimmerer und Straßenbauer im ersten Lehrjahr für die Hartenholmer Fahrschüler erstellt. Sie werden an der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg unter anderem von Sönke Thiel unterrichtet. Der Studienrat lebt seit 2010 mit Frau und zwei Kindern in dem schmucken Holzhaus neben der Wartestelle. Das bisherige Wartehäuschen war zwar auch praktisch und aus Holz, aber aus seiner Sicht nicht unbedingt hübsch. So besprach er vor einem viertel Jahr erstmals mit seinen Auszubildenden die Idee eines gemeinsamen Projektes.

„Beim damaligen Bürgermeister Hans-Burkhard Fallmeier fand ich offene Ohren. Er sagte, dass er alles befürworte, was zur Verschönerung der Gemeinde beiträgt“, erzählte Thiel. Die Gemeinde zahlte das Material und wurde dabei unterstützt von der Firma Braas, die Dachpfannen stiftete und Hartmann Bau. Diese stellte Steine und Maschinen. Den jungen Männern zwischen 16 und 20 Jahren hatte es nach Thiels Worten Spaß gemacht, Pläne zu entwerfen, die Menge des Materials zu berechnen und zu bestellen und an die Umsetzung zu gehen. „Planen bedeutet Bauen im Kopf“, erläuterte Sönke Thiel dem jetzigen Bürgermeister Karl-Heinz Panten. Das Objekt umzusetzen sei die Steigerung, denn manches müsse neu bedacht und ausgeführt werden. „Deshalb musste auch die Zeitvorstellung etwas nach oben korrigiert werden“, betonte der Studienrat.

Entstanden ist nun ein Haus mit Steinsockel im traditionellen bunten Fachwerkstil mit Leistendeckenschalung und Tonpfannen. 4 mal 2,20 Meter ist es groß mit einem festen gepflasterten Platz davor. Der angehende Zimmerer Daniel Drechsler zeigte sich „kopffest“ und übernahm die Dacharbeit. „Man kann es lernen, schwindelfrei arbeiten zu können“, sagte Sönke Thiel schmunzelnd. Er hatte diesen Beruf nach seiner Schulzeit auch gelernt und kennt die Probleme mancher Auszubildender genau. Unterstützt wurde er von Fachlehrer Volker Stange, einem dreifachen Meister: Zimmerer, Maurer und Betonbauer.

So viel geballtes Fachwissen beeindruckte auch Bürgermeister Panten, der sich bei den Auszubildenden mit leckerem Eis am heißen Nachmittag bedankte.

Quelle mit freundlicher Genehmigung: https://www.hartenholm.de 


 

 

 

Just-in-time

Am letzten Schultag vor den Osterferien hatte die Klasse FLL 16-1 die Gelegenheit durch das Internationale Maritime Museum in der Hamburger Speicherstadt geführt zu werden. Das Titelthema der Führung lautete: „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – Schifffahrt und Logistik“.

Hamburg ist als Umschlagsplatz für den internationalen Handel von großer Bedeutung. Die historische Entwicklung des Hamburger Hafens und insbesondere der Speicherstadt wurde einleitend durch den Museumsführer beschrieben. Anhand ausgewählter Exponate wurde der Klasse ein Überblick über die wichtigsten Stationen der modernen Schifffahrt und Logistik gegeben. Angefangen bei den Holz-Segelschiffen der Kolonialzeit über die Dampfschiffe bis hin zu den eisernen Containerriesen, die heutzutage die Menschen weltweit mit verschiedensten Waren versorgen, hat die Seefahrt einen enormen Fortschritt in einer vergleichsweise kurzen Zeit vollzogen.

Insbesondere der ISO-Container ist ein essentieller Baustein der Globalisierung und des Fortschritts geworden. Der US-Amerikaner Malcom McLean gilt als Erfinder des Standardcontainers. Seine Idee ermöglichte es, statt einzelne Säcke und Kisten zu verladen, ganze Lkw-Auflieger auf ein Schiff und ggf. weiter auf ein anderes Fahrzeug zu laden. Dies ermöglichte deutlich kürzere Verweilzeiten der Schiffe in einem Hafen, größere Sicherheit für die Waren und die Arbeiter und insgesamt geringere Transportkosten.

Doch die Dimensionen der aktuellen Containerschiffe sowie den Grad der Automatisierung beim Be- und Entladen hätte sich McLean gewiss in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. So endete dann unser Rundgang durch das Museum an einem Diorama des Containerterminals Altenwerder.

Ein Bericht von H. Gottfriedt und A. Kazic

Wie verständigt man sich ohne die verbale Sprache? Z.B. die Redewendung „Schlau wie ein Fuchs“ einer anderen Person mitteilen? Das ist gar nicht so einfach! Mit etwas Übung und Achtsamkeit auf die Körpersprache des Anderen klappt es schon ganz gut.

Wie aber mache ich meinem Gegenüber klar, dass ich bei ihm Hosenträger oder ein Abendkleid kaufen möchte? Diese und ähnliche Übungen haben wir als Vorbereitung auf unseren Ausflug zum „Dialog im Stillen“ in Hamburg durchgeführt.

Uns wurde bewusst, dass sich die Art der Kommunikation zwar ändert, wir uns aber auch gut auf diese nonverbale Kommunikation einstellen können. Als Auszubildende zum Verkäufer/ zur Verkäuferin bzw. zur Kauffrau/ zum Kaufmann im Einzelhandel haben wir immer wieder verschiedene Kunden mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Die Bedeutung der Körpersprache spielt dabei auch bei Kunden, mit denen wir verbal kommunizieren können, eine große Rolle.

Im „Dialog im Stillen“ wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe wurde durch einen gehörlosen Guide durch die Ausstellung geführt. Wir durften in dessen Lebenswirklichkeit eintauchen und haben mit unseren Händen, Gesicht und der Körperhaltung experimentiert und uns so unterhalten.

Begleitet wurden wir sowohl in der Vorbereitungsstunde, als auch im „Dialog im Stillen“ von einem Kamerateam. Tom Wiedemann, ein Student des Studiengangs „Europäische Medienwissenschaften“ der Universität Potsdam, dreht im Rahmen seiner medienwissenschaftlichen Bachelorarbeit einen Film über gehörlose Menschen als Teil unserer Gesellschaft u.a. mit dem Ziel, „Brücken zwischen beiden Gruppen zu bauen und Missverständnisse und Unwissenheit abzubauen.“ Was uns angeht, ist dieses Ziel schon erreicht. Einige von uns standen anschließend noch für Interviews zur Verfügung, die mit Hilfe eines Gebärdendolmetschers übersetzt wurden.

Schlau wie ein Fuchs! Wir haben gelernt: Ohne die verbale Sprache ist man auf keinen Fall „stumm“! Ein gelungener Ausflug in eine bislang unbekannte „Welt“!

Die EHA 16-1 mit den Lehrern Sylvio Gorkenant und Meike Wilkens.

Unter diesem Motto stand der projektorientierte Berufsschulunterricht der 17 angehenden Maurer, Stahlbetonbauer und Fliesenleger der Klasse BAU16-01 in der Zeit vom 20.03.2017 bis 24.03.2017 bzw. 27.03.2017 bis 31.03.2017. Aus der bestehenden Kooperation zwischen dem Schullandheim Nordseeheim in Wenningstedt auf Sylt und der Berufsschule Pinneberg, ergab sich bereits im vorangegangenen Schuljahr die Möglichkeit im Rahmen des Berufsschulunterrichts die bestehende Einfriedungsmauer des Schullandheims zurück zu bauen und durch eine neu gestaltete Konstruktion zu ersetzen.

Die Gestaltung der Einfriedung erfolgte in Abstimmung mit dem Schullandheim. Aufgrund der kurzen Bauzeit von einer Woche entschieden sich die betreuenden Lehrkräfte für eine Konstruktion aus Stahlbeton.

Nach dem erfolgreichen Projekt im vergangenen Jahr durften nun die Schüler der BAU16-01 bei der Umsetzung des zweiten und letzten Bauabschnitts ihr Können unter Beweis stellen. In der Schulwoche vom 20.03.2017 bis zum 24.03.2017 setzen sich die Auszubildenden in Kleingruppen mit der Planung des Bauvorhabens auseinander. In dieser Phase wurde u. a. der Bauablauf mit Hilfe eines Balkenplans dargestellt. Darüber hinaus erarbeiteten die angehenden Baufacharbeiter Konstruktionsdetails, ermittelten den Baustoffbedarf, kalkulierten die Kosten und erstellten Bedarfslisten für das benötigte Werkzeug und die erforderlichen Hilfsmittel.

In der anschließenden Woche erfolgte die praktische Umsetzung der Baumaßnahme auf Sylt. Hier waren die Auszubildenden herausgefordert und mussten täglich ihre Teamfähigkeit sowie ihr fachliches Können und Geschick unter Beweis stellen. Die zuvor im Unterricht erarbeiteten Unterlagen bildeten die Grundlage der täglichen Baubesprechungen. Dank der hohen Einsatzbereitschaft der 17 motivierten Auszubildenden konnten die etwa 25 laufenden Meter Einfriedungsmauer termingerecht nach nur vier Tagen Bauzeit an den zufriedenen Bauherren übergeben werden.

Die Auszubildenden konnten in diesem etwas anderen Berufsschulunterricht wichtige Erfahrung sammeln und ihre berufliche Handlungskompetenz erweitern.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei dem Nordseeheim und seinem Team für die Möglichkeit der Umsetzung des Projekts sowie für die tolle Unterkunft und Verpflegung bedanken. Darüber hinaus gilt unser Dank der Schulleitung, den Ausbildungsbetrieben, unserem Innungsmeister Norbert Lanz sowie der Fa. Sven Vogt Bau GmbH aus Niebüll für die Unterstützung des Vorhabens.

Volker Stange und Frederik Petschulat


 

 

  

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