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 Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Wird Carsharing den Individualverkehr ersetzen? Welchen Antrieb wird es künftig geben und was wird die Form der Fahrzeuge bestimmen: Aerodynamik oder Ästhetik?

Diesen Fragen gingen die Unterstufen der Automobilkaufleute auf den Grund. Während der viertägigen Klassenfahrt nach Wolfsburg im Mai 2019 hatten die Auszubildenden die Gelegenheit, in die Welt der Automobile abzutauchen. Die Konzernwelt beeindruckte unter anderem nachhaltig mit einer Werkstour durch die Produktion, mit Meilensteilen der Automobilgeschichte im ZeitHaus und mit einem Workshop zum Thema Autodesign.

Bei einer Führung durch die Autostadt gingen die angehenden Automobilkaufleute der Frage nach, welche Wirkungen es nach sich zieht, wenn sie den eigenen Lebens- und Mobilitätsstil verändern und nachhaltig gestalten und befassten sich mit neuen Antriebstechnologien, wie der Elektromobilität.

Wir, die Klassen Aut-18-1 und Aut 18-2 sowie die begleitenden Lehrkräfte Sabine Schlie, Klaus Bessert und Claudia Körner, hatten eine spannende, lehrreiche und fröhliche Zeit zusammen.


 

Aus der bestehenden Kooperation zwischen der Berufsschule des Kreises Pinneberg in Pinneberg und dem Gästehaus Klaarstrand in Wenningstedt auf Sylt heraus, ergab sich die Möglichkeit, sechs Sitzgelegenheiten für das Außengelände des Gästehauses in Form von Picknickbänken herzustellen. Die Herstellung erfolgte im projektorientierten Unterricht am realen Kundenauftrag und wurde von den Schülerinnen und Schülern der AVO18-1 an den Lernorten Berufsschule Pinneberg sowie Gästehaus Klaarstrand durchgeführt.

Die Bänke im Forum der Berufsschule Pinneberg dienten als Vorlage. Im ersten Arbeitsschritt mussten die Schülerinnen und Schüler die Maße an den Musterobjekten aufnehmen, Skizzen anfertigen und alle notwendigen Informationen festhalten. Im Weiteren wurden die benötigten Materialmengen ermittelt und Fragen der Materialwahl erörtert. Die Bänke sollen dauerhaft im Freien verweilen und dem besonders rauen Klima auf Sylt möglichst lange Stand halten. Wir entschieden uns für einen Kombination aus behandelter Kiefer und Lärche. Alle Verbindungsmittel bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Nun konnten das Material beim ortsansässigen Baustoffhändler bestellt werden.

Der eigentliche Fertigungsprozess fand in den Holzbearbeitungsstätten der Berufsschule in Pinneberg statt. Dieser wurde in Anlehnung an den Taylorismus anhand der Einzelteile der Picknickbank strukturiert. Nach fachkundiger Einweisung an den Holzbearbeitungsmaschinen stellten die Schülerinnen und Schüler die Einzelteile eigenständig in serieller Fertigung her.

In Absprache mit dem Fachbereich Logistik wurden die Einzelteile der Picknickbänke für den Transport von Pinneberg zur Insel Sylt, von Schülern der Fachklasse FLG18-1 fachgerecht verpackt und gesichert.

In der Zeit vom 05.06.2019 – 07.06.2019 fand die Montage der Picknickbänke beim Gästehaus Klaarstrand auf Sylt statt. Aus dem „Berg an Einzelteilen“ entstanden nun die fertigen Bänke. Voller Stolz übergaben die Schülerinnen und Schüler der AVO18-1 die sechs Picknickbänke an den zufriedenen Auftraggeber.

Wir bedanken uns bei der Schulleitung, Jochen Kracht und seinen Schülern der FLG18-1 und bei den Entscheidungsträgern und Mitarbeitern des Gästehaus Klaarstrand, die uns diesen außergewöhnlichen Unterricht erst ermöglicht und zudem mit freier Kost und Logis belohnt haben.

Vielen Dank!

Volker Stange und Frederik Petschulat sowie die Schülerinnen und Schüler der AVO18-1


 

Am Dienstag den 4. Juni haben unsere Schüler der Klassen BIK 18_1 und Bik 18-2 (Berufsintegrationsklassen) ein Catering für die Eröffnung der Zweigstelle der Jugendberufsagentur Pinneberg übernommen. Sie produzierten Fingerfood selbst und haben auch den Service vor Ort hervorragend gemeistert. Wir vertraten also unsere Schule im Namen der BARISTEI (Schulcafé). Ein voller Erfolg! Die Begeisterung der bewirteten Gäste war groß.


 

Nachdem uns im vergangenen Frühjahr eine Schülergruppe des Roc Fleuri Lycée Privé Polyvalent aus Ruffec besucht hatte, wurde das Austauschprojekt mit unserem Gegenbesuch im März fortgesetzt. Da es in  Frankreich ein duales Ausbildungssystem, wie in Deutschland nicht gibt,  machen die französischen Partnerschüler  dort eine schulische Ausbildung in regionaler Entwicklung mit  verschiedenen Praxisprojekten, die sich auf Verwaltungstätigkeiten im weiteren Sinne beziehen, z.B. Tätigkeiten in Rathäusern, im Tourismusbereich, in Kindergärten, Altenheimen, etc. Die gemeinsame Arbeitssprache ar Englisch, da das Fach in beiden Ländern während der Ausbildung unterrichtet wird.

Am Montag, den 25. März, kamen wir im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV in unserem Unterkunftsort Poitiers an. Am Dienstagmorgen trafen wir dann zuerst unsere französischen Partner bei einem Rundgang durch die Schule in Ruffec, die sich von unserer stark unterscheidet: sie ist mit ca. 250 Schülern nicht nur viel kleiner, sondern es gibt auch einen kleinen Gemüsegarten (für jüngere Schüler), eigene Hühner, eine große Kantine mit warmen Essen und auf Wunsch Internatsunterbringung. Nach dem Kennenlernen fand ein Workshop mit englischen Bürgern statt, die dauerhaft in dieser landschaftlich schönen Umgebung leben und 1-2mal monatlich in der Schule Gesprächskreise anbieten, damit die französischen Schüler Gelegenheit haben, mit englischen Muttersprachlern ihre Kenntnisse auszuprobieren und zu erweitern. Nach dem gemeinsamen leckeren Mittagessen wurden wir von einer Abgeordneten der Stadt durch das Rathaus von Ruffec geführt und über die Strukturen und Aufgaben der verschiedenen Abteilungen informiert. Zum Abschluss des Tages nahmen unsere Schüler am Geo-Caching im wunderhübschen Örtchen Verteuil statt. Dieses Projekt war von den französischen Schülern im Rahmen ihrer Ausbildung entworfen worden.

Am Mittwoch ging es dann nach La Rochelle mit seinen berühmten alten Türmen am Hafen und der Altstadt mit dem Markt, auf dem Meeresgetier aller Art gehandelt wird. Der Tourismus mit 28 Mio. Besuchern jährlich ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region, der drittstärkste Tourismusschwerpunkt Frankreichs nach Paris und dem Mittelmeerraum. Das schöne Wetter machte den Tag perfekt.

Am Donnerstag wurden wir in der Verwaltung der Région Nouvelle Aquitaine in Poitiers begrüßt, die unserer Landesverwaltung ähnelt. Es gibt 22 Regionen in Frankreich, wovon Nouvelle Aquitaine die viertgrößte und flächenmäßig so groß wie Österreich ist. Neben der Präsentation vieler interessanter Fakten wurde auch die Problematik einer Gebietsreform diskutiert. Im Anschluss haben wir auf einem Stadtrundgang u.a. das Justizgebäude und die Kathedrale besichtigt. Der abschließende Höhepunkt war dann am Nachmittag und Abend der Besuch des Futuroscope mit der abendlichen Lichtershow, auch dieses ein Touristenmagnet mit durchschnittlich 1,9 Mio. Besuchern pro Jahr.

Als Fazit kann man sagen, dass es  für unsere Teilnehmer  interessant war, einen Einblick in die Verwaltung eines anderen EU-Staates zu bekommen und diese mit ihren Erfahrungen aus Deutschland zu vergleichen. Außerdem konnte die Kommunikation in Englisch als Brückensprache geübt werden. Es haben sich  zum Teil engere Kontakte zwischen französischen und deutschen Schülern entwickelt.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es insgesamt eine tolle Erfahrung war und ein Austausch unbedingt fortgeführt werden sollte.

Impressionen

 Von Ende Februar bis Mitte März fuhr erneut eine interessierte Schülergruppe  aus den Fachbereichen Industrie, Automobil, Verwaltung und Bank im Rahmen des europäischen  Erasmus+ Programms zu einem 3-wöchigen Workplacement nach Bournemouth in England. Die Kosten werden dabei überwiegend von der EU übernommen.

Nachdem alle die Erlaubnis und Unterstützung ihrer jeweiligen Betriebe erhalten hatten, durchliefen sie ein englischsprachiges Bewerbungsverfahren. Die Unterbringung wurde von unserer englischen  Partnerorganisation  paarweise in ausgewählten Gastfamilien organisiert, die auch die Praktikumsbetriebe auswählte. Alle Vertrags- und Versicherungsformalitäten wurden von unserer deutschen Partneragentur KulturLife übernommen, mit der unsere Schule seit vielen Jahren sehr gut zusammenarbeitet.

Bournemouth empfing die Teilnehmer trotz des winterlichen Monats bei sommerlichen Temperaturen um die 20 Grad, so dass sogar der Strand und die schöne Küstenumgebung genossen werden konnten. Florian aus der Teilnehmergruppe beschreibt seine Erfahrungen so: „Ich habe im Rahmen meines Erasmus+ Praktikums eine großartige Zeit in Bournemouth verbringen dürfen. Das Leben in meiner Gastfamilie war eine gute und interessante Erfahrung, bei der ich mich auch mit einigen britischen Gerichten anfreunden konnte. Die Arbeit in meiner Sprachschule Europa School of English war […] sehr abwechslungsreich, von administrativen Aufgaben bis zu Begleitung von Schülergruppen auf Ausflügen. Ganz besonders hat mich der Kontakt mit Menschen aus diversen Ländern positiv überrascht, zu einigen werde ich den Kontakt auch weiterhin pflegen.“

Solche positiven Rückmeldungen bestärken unsere Entscheidung, dieses Programm auch im nächsten Jahr fortzuführen.

Einen weiteren (englischen !!) Erfahrungsbericht finden Sie unter folgendem Link: Praktikumsbericht  Hanno

Fotos der Teilnehmer an ihren Praktikumsplätzen finden Sie hier: Teilnehmer Bournemouth 2019


 

 Am 10. Dezember 2018 besuchten zwei BIK-Klassen die Landeshauptstadt Kiel und in diesem Zusammenhang das Weihnachtsmärchen „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“.

Der Ausflug startete zuerst etwas unplanmäßig, da am 10.12 der Bahnverkehr aufgrund des Streiks eingeschränkt war. Doch auch das längere Warten, norddeutsche Kälte sowie das mehrmalige Umsteigen hat die Vorfreude der Schülerinnen und Schüler nicht trüben können.

In Kiel angekommen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Christine Breuer-Juhl, Claudia Gröger, Oliver Steen sowie Alma Kazic einen Spaziergang über den Kieler Weihnachtsmarkt gemacht und sich anschließend das Weihnachtsmärchen im Opernhaus angeschaut.

Der Buchklassiker „Wunschpunsch“ (Micheal Ende), mit eigens für die Inszenierung in Kiel komponierten Liedern, wird spannend und bunt in Szene gesetzt. Es wird gesungen, gezaubert, es dampft, kocht und brodelt - überall auf der Bühne geht es magisch zu. Ein Weihnachtsmärchen für Groß und Klein!

Von Alma Kazic

Diesen Sommer Ende Juni fuhren zum ersten Mal zwölf Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik im Rahmen des Erasmus+ Förderprogramms zu einem dreiwöchigen Betriebspraktikum nach Torquay, Devon, im Südwesten von England.

Eine ausführliche Vorbereitung und Bewerbung in englischer Sprache waren die ersten Schritte während des Auswahlverfahrens. Der Eigenanteil von etwa 500 Euro musste von jedem im Voraus gezahlt werden.

Die Gruppe der Teilnehmer reiste mit dem Flugzeug und Bus an und wurde von ihren Gastfamilien in Torquay herzlich begrüßt. Nach einem intensiven Einführungstag durch unsere Partnerorganisation TTPL, Torquay, begannen alle ihr Praktikum in Kindertagesstätten, Vorschulen bzw. Grundschulen der näheren Umgebung. Sowohl die ausgesuchten Gasteltern als auch die Einrichtungen haben allen Schülerinnen und Schülern gut gefallen. Sie fühlten sich in Torquay bestens aufgehoben und haben während des Praktikums eine Menge neuer Erfahrungen gemacht und bei den, z.T. von TTPL organisierten, Freizeitaktivitäten viel Spaß gehabt. Yannik Treff, einer der Teilnehmer, äußerte sich beeindruckt: „Ich durfte in der Grundschule zwei Trainingseinheiten im Bereich Fußball mit zwei Gruppen von je 10 Kindern leiten. Wir haben ein Abschlussspiel organisiert - alles selbstverständlich auf Englisch. Am Ende haben sich zwei Kinder mit Handschlag bei mir bedankt. Sowas habe ich in Deutschland noch nie erlebt!“

In der zweiten Praktikumswoche besuchte ihre Lehrerin, Frau Konradt, die das Berufspraktikum an unserer Schule organisiert und betreut, die Einrichtungen in Torquay. Es gab nur positives Feedback: Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bereits nach kurzer Zeit in die Arbeitsteams integriert und berichteten von vielen Gemeinsamkeiten bei der Erziehung bzw.im Unterricht, aber auch von Unterschieden im Vergleich zu den deutschen Institutionen. Einige Anleiter hätten sie sogar am liebsten behalten, da sie sich so erfolgreich trotz der verschiedenen Sprachen mit den Kindern und Pädagogen verstanden haben.

Aufgrund der engagierten, professionellen Zusammenarbeit seitens der Partnerorganisation TTPL wird Frau Konradt das Praktikum – dann sogar mit 15 Plätzen - im nächsten Jahr vor den Sommerferien vom 16. Juni bis zum 06. Juli 2019 wieder anbieten.


 

 

 

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