Schwerpunkte: Feinmechanik; Maschinenbau; Werkzeugbau; Zerspanungstechnik

 

Tätigkeiten der Auszubildenden

Feinwerkmechaniker/innen haben ein sehr breites Betätigungsfeld. Sie fertigen u.a. einzelne Produkte und Werkstücke mittels Zerspanungs-, Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik. Außerdem sind sie im Vorrichtungsbau und in der Formbautechnik tätig und stellen Maschinen, Geräte, Systeme und Anlagen her, die darüber hinaus von ihnen gewartet und instandgesetzt werden. Große Präzision und hohe Qualitätsanforderungen sind charakteristisch für diesen Beruf.

Potenzielle Arbeitgeber für Feinwerkmechaniker/innen sind z.B. Hersteller von feinmechanischen und optischen Erzeugnissen, von elektrischen Mess- und Kontrollinstrumenten und Betriebe im Maschinen- und Werkzeugbau. Servicedienstleister im Bereich der Wartungs- und Reparaturdienste runden das allgemeine Einsatzspektrum ab. An dieser Schule werden z.B. auch Feinwerkmechaniker/innen ausgebildet, die in Betrieben der Flugzeugbauzulieferindustrie tätig sind.

 

Die Ausbildungszeit

Die Ausbildungszeit beträgt bundesweit geregelte 3 ½ Jahre. Sie kann mit Zustimmung des Ausbildungsbetriebes durch Antrag bei der Handwerkskammer/Innung auf drei Jahre verkürzt werden.

 

Notwendige Voraussetzungen

Technisches Interesse und mathematisches Verständnis sind für diesen Beruf von Vorteil. Mindestens der Erste Allgemeinbildende Schulabschluss (ESA/früher Hauptschulabschluss) ist notwendig. Der Anteil der Inhaber/innen des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses in der Metallabteilung liegt derzeit bei etwa 20%-30%, Inhaber/innen der Allgemeinen- oder Hochschul-Reife sind mit etwa 5% vertreten. Die meisten Auszubildenden haben den Mittleren Schulabschluss (MSA/früher Realschulabschluss).

 

Schulbesuch

Ausbildungsjahr 1 Schultag pro Woche im 1.Halbjahr und 2 Mal pro Woche im 2.Halbjahr.

Ausbildungsjahr 2 Schultage pro Woche im 1.Halbjahr und 1 Mal pro Woche im 2. Halbjahr.

Ausbildungsjahr 3 und 4 umfassen 1 Schultag pro Woche.

 

Prüfungen

Abschlussprüfung Teil I:

Sie liegt vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Die Theorie- und Praxisprüfung bilden zusammen 30% der Gesamtnote für die Abschlussprüfung.

Abschlussprüfung Teil II:

Sie findet vor am Ende des vierten Schulhalbjahres statt. Die Theorie- und Praxisprüfung bilden zusammen 70% der Gesamtnote für die Abschlussprüfung.

 

Zusätzliche Qualifikationen

Inhaber/innen des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses (ESA/früher Hauptschulabschluss) erhalten mit einem Berufsschulabschlusszeugnis, das mindestens befriedigend ist, den Mittleren Schulabschluss (MSA/früher Realschulabschluss).

Berufsschüler, die bereits den Mittleren Schulabschluss (MSA/früher Realschulabschluss) besitzen, haben an unserer Schule die Möglichkeit über zusätzlichen Unterricht parallel zum Berufsschulunterricht die Fachhochschulreife zu erreichen.

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