Kostümentwürfe selbst erstellt. Wie unterstreiche ich einen bestimmten Charakter? Wie bringe ich eine typische Eigenschaft besonders zum Ausdruck? Wie setze ich eine Theaterrolle richtig in Szene?

Pünktlich zu den zehn Theater-Eigenproduktionen unserer FSS- u. BFS-Oberstufenschüler der Sozialpädagogik haben die SchülerInnen auch ganz eigene Kostümentwürfe erstellt.

Diese Figurinen im A3-Format zeigen viele verschiedene eigens erfundene und durchkonzipierte Theaterrollen in besonders charakteristischen Bewegungen mit oft sehr witziger und eigenwilliger Mimik. Passend dazu erhielten alle Rollen typische Namen und Bezeichnungen, die ebenfalls die Eigenarten der Träger widerspiegeln.

Außerdem wurden akribisch alle zur Person gehörenden Accessoires grafisch dargestellt, die den theatralischen Charakter der Rolle zusätzlich unterstreichen sollen.

Nicht zuletzt liegt die Besonderheit der Figurinendarstellungen in der Wahl und Zuordnung der passenden Stoffe und Materialien zur jeweiligen Schauspielfigur.

In fächerartigen Stoff- und Farb- Anordnungen am Figurinenrand ist es allen SchülerInnen hervorragend gelungen, eine Farbmischung anzulegen, die treffsicher, tonnuancengenau ihrer Buntstiftgrafik entspricht. Dies allein ist einem wunderbaren 'Farbauge' und sensiblem Farbgefühl geschuldet.

So sind alles in allem eindrucksvolle und ausdrucksstarke Figurinen in Form von aufwendigen Materialcollagen entstanden.

Diese sind von Montag, dem 26.6. bis Freitag, dem 30.6.17 im Forum unserer Schule ausgestellt und von Nahem zu betrachten und zu bewundern.

Viel Spaß und bestes Schmunzeln wünschen
alle SchülerInnen und KostümdesignerInnen und Katrin Ilonka Siebel!

 

Wir suchen ein LOGO für unsere SCHULSOZIALARBEIT......

unter diesem Motto haben sich drei Mittelstufenklassen der Fachschule Sozialpädagogik im Rahmen des Kunstunterrichtes gestalterische Gedanken gemacht in Form einer Kreidegrafik auf getönter Graupappe.

Viele wunderbare Ergebnisse zeugen von der kreativen gelungenen Suche nach einer neuen, 'unverbrauchten', ganz individuellen Symbolik für dieses durchaus bekannte und umfangreiche Arbeitsfeld/Thema.

Es lohnt sich, in den vielfältigen Ideenreichtum der Schüler einzutauchen!

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön sowie Lob an unsere Designer für ihre Entwürfe!

Katrin I. Siebel

VKK16-2Am sonnigen Freitag, den 31. März 2017 besuchte die VKK 16-2 das Museum der Arbeit in Hamburg – Barmbek. Das Thema der Ausstellung lautete „Entscheiden – Eine Ausstellung über das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten“.

Der Rundgang startete mit einem liebevoll gestalteten Zeichentrickfilm. Dieser gab einen geschichtlichen Überblick über den Wandel des Menschen zu einem eigenständigen und selbst-bestimmten Individuum. Angefangen bei Adam und Eva, über die Französische Revolution, zur Industrialisierung, den zwei Weltkriegen, zu den bunten 60er-Jahren bis heute.

Diese interaktive Ausstellung ist in verschiedene Teststationen aufgeteilt. Der Clou: Zu den Themen Liebe, Entscheidungsfreude, Karriereentscheidungen und Entscheidungstyp konnten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe einer persönlichen Chipkarte ein individuelles Entscheidungsprofil ermitteln. Dazu mussten sie an vier Terminals jeweils 10-20 Fragen beantworten. Die Auswertung bekam jeder am Ausgang als Bon ausgedruckt.

Dabei war es nicht immer einfach sich zu entscheiden. Ist einem das Arbeitsklima oder das Gehalt wichtig? Würde man für eine neue Arbeitsstelle umziehen? Wie häufig bereut man rückwirkend seine Entscheidungen? Wäre man gerne spontaner? Dies sind nur einige Fragen, denen sich die Schülerinnen und Schüler stellen mussten.

Darüber hinaus bot die Ausstellung einen Überblick über das Thema Politik und ging der Frage nach, warum das Engagement der Bürger, aber auch die Wahlbeteiligung stetig zurückgeht. Hierbei konnte man einer Diskussion über die tatsächliche politische Entscheidungsgewalt des einzelnen Bürgers lauschen.

In Form eines Fernsehbeitrags berichteten außerdem diverse bekannte Persönlichkeiten (z.B. Giovanni di Lorenzo oder Urs Meier) von ihren schwersten Entscheidungen und erläuterten, wie sie vorgegangen sind, um zu einer Entscheidung zu kommen.
Abschließend werden verschiede Entscheidungsstrategien als Entscheidungshilfe vorgestellt und der jeweilige Anwendungsbereich beschrieben.

Insgesamt sind die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte mit großer Freude durch eine wirklich gut durchdachte und spannende Ausstellung gegangen.

Ein Bericht von Helena Gottfriedt und Corinna Noack

DaZ-Schüler zu Gast beim Azubi Jahrgang der DHL Delivery Hamburg GmbH

Was ist gesellschaftliche Verantwortung? Und wie kann ein Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen?

Die 26 Auszubildenden der DHL Delivery haben es mit ihren Trainern und Depotleitern in einer vorbildlichen Projekt-Woche zum Thema „Antidiskriminierung – für bzw. mit geflüchteten Menschen“ vom 30.1. bis 3.2.2017 gezeigt.

Drei Tage vom 1. bis 3.2. waren die 17 Schüler einer DaZ-Klasse bei den Azubis in der Jugendherberge Horner Rennbahn zu Gast. Die Auszubildenden hatten sich für den ersten Tag Kennen-lern-Spiele ausgedacht, es wurde gemeinsam gegessen und ein Kicker-Turnier veranstaltet. Am zweiten Tag gingen die Jugendlichen in Kleingruppen auf eigenständig geplante Erkundungstouren durch Hamburg. Dabei gab es genügend Zeit für die Gleichaltrigen aus verschiedenen Nationen in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und Freundschaften zu schließen.

 

 

 

 

 

 

 

In den Präsentationen am letzten Tag erzählten die DHL-Azubis nochmal von ihren durchweg positiven Erlebnissen der gemeinsamen Tage. Für sie war die Begegnung mit ihren Gästen ebenso lehrreich wie für die DaZ-Schüler, die begeistert berichteten:

 

 „Wir haben so viel Deutsch gesprochen. Wir hatten sehr viel Spaß und haben Freunde gefunden.  Wir haben ganz viel über die Deutsche Post und die Ausbildung erfahren. Und wir waren in der Elbphilharmonie und haben eine Feuerwehr und eine Polizeistation besucht. Wir danken den Azubis der DHL Delivery für ihr Engagement!“

 

Christina Fritsch


 

Mit 30 DaZ-Schüler_innen in Berlin

Vom 08.02.2017 bis 10.02.2017 wurde mit zwei Berufsintegrationsklassen eine Klassenfahrt nach Berlin durchgeführt. Ziel dieser Fahrt war es, die vorher im Unterricht besprochene Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, den neu nach Deutschland zugezogenen Schülerinnen und Schülern, in Berlin hautnah zu erleben.

Am Mittwoch begann die Reise mit einem Besuch des Schloss Charlottenburg. Hier sahen die Schülerinnen und Schüler das Leben des Adels und der Könige im 18. Jahrhundert. Anschließend besuchten die Schülerinnen und Schüler wichtige Ortschaften der heutigen und gestrigen Zeit. Die Klassen sahen die politischen Zentren wie das Reichstagsgebäude und das Kanzleramt, aber auch historisch bedeutende Bauten wie das Brandenburger Tor oder den „schönsten Platz Berlins“ den Gendarmenmarkt.

Der Donnerstag stand im Zeichen der deutschen Teilung und des Mauerfalls. Der Besuch des Mauermuseums (Checkpoint Charlie) und dem Kunstprojekt „die Mauer“ (Assisi-Panorama) vermittelten den Schülerinnen und Schülern die Gründe für die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Insbesondere die zeitgenössischen Fotos von innerdeutschen Flüchtlingen regten zur Diskussion über ihre neue Heimat an.

Am Freitag begingen die Schülerinnen und Schüler den Kiez Kreuzberg. Die Besichtigung des Holocaustdenkmals schloss unsere Reise ab.

Es war eine spannende und informative Reise in unsere geschichtsträchtige Hauptstadt.

Besuch des Assisi-Panoramas

 

Verantwortlich: Christoph Mähl


 

Am 26.01.2017 durften wir, die Verwaltungsfachangestellten des Ausbildungsjahrganges 2016, mit unseren Lehrerinnen Frau Reyelt und Frau Werner einen Einblick in das Amt Krempermarsch gewinnen. Am Bahnhof in Krempe wurden wir von dem Bürgermeister der Stadt, Herrn Haack, in Empfang genommen. Gemeinsam ging es dann zum historischen Rathaus, wo bereits die Auszubildenden des Amtes Krempermarsch mit dem Hauptamtleiter, Herrn Schippmann, auf uns warteten.

Die Auszubildenden bei der Präsentation 

Das Rathaus wurde im Jahr 1570 erbaut, noch heute befinden sich im Obergeschoss des Gebäudes ein Sitzungssaal und ein Trauzimmer, indem sich bereits viele Paare das Ja-Wort gegeben haben.

Angekommen im Rathaus der amtsangehörigen Stadt Krempe, begrüßte uns der Bürgermeister. Herr Haack stellte sich vor, er erzählte von seiner Geschichte und Tätigkeit als ehrenamtlicher Bürgermeister wie auch über die Zusammensetzung der Ratsversammlung in Krempe.

 

Herr Schippmann ging ebenfalls auf Fragen der Auszubildenden einAls nächstes folgte ein Vortrag der Auszubildenden über das Amt Krempermarsch. Inhaltlich ging es in dem Vortrag unter anderem um die Einwohnerzahlen und Besonderheiten, wie z.B. die Windparkanlagen in Grevenkop und Rethwisch, die gemütliche Bushaltestelle in Bahrenfleth oder die Seilfähre „Else“, der amtsangehörigen Gemeinden. Der Aufbau des Amtes und die Zusammenführung der Gemeinden zu der Verwaltung „Amt Krempermarsch“ im Jahr 1969/70 wurden ebenso erläutert.Herr Haack erzählt von seiner Tätigkeit

Anschließend übernahm Herr Haack das Wort und berichtete ausführlich von der Entstehung der Stadt Krempe. Interessante Themen waren z.B. die Paten- und Partnerschaften, sowie die Erfolge und Probleme der Stadt. Auch die Aufgaben des Bürgermeisters und der Ratsversammlung wurden thematisiert. Die Besonderheiten der Stadt, wie die Kremper Stadtgilde und das historische Rathaus in dem wir uns befanden, waren natürlich genauso erwähnenswert wie die Besonderheiten der Gemeinden.

 

Am Ende haben wir die Möglichkeit genutzt, die von uns vorbereiteten Fragen über die Stadt, das Amt und den Bürgermeister zu stellen. Herr Haack und Herr Schippmann haben sich viel Zeit für uns genommen. Die Auszubildenden des Amtes Krempermarsch haben viel Mühe in ihren Vortrag investiert und sich sehr gut vorbereitet.

Es war ein spannender Tag in einem sehr schönen Ambiente mit vielen interessanten Informationen über eine kleine Verwaltung und die Stadt Krempe.

 


 

Zukünftige Erzieher/innen und Sozialpädagogische Assistenten/innen haben in mühevoller Kleinarbeit zwei mehrstöckige Puppenhäuser mit vielen ganz verschiedenen Themenzimmern, Garten-und Terrassenanlagen, ein 'Quadratosseum' sowie einen sehr malerischen geräumigen Pferdestall akribisch in Miniaturgröße entworfen und gefertigt.

Neben wundervollen kleinen Antikmöbeln gibt es auch sehr modernes und phantasievolles Interieur zu bestaunen und zu bespielen.

Themenzimmer wie ein kunterbunter Süßwarenraum, ein geschmücktes, prächtiges Weihnachtszimmer, Kinder- und Jugendzimmer samt kleiner, sehr zeitgemäßer, mimikreicher Bewohner neben einer absolut realistisch wirkenden Baustelle und einem phantastischen, farblich großartig harmonierenden Abriss-Messi-Schrott-Zimmer kann man bewundern.

In diesem Gestaltungskurs ging es um Ideenreichtum, Besonderheit, Stabilität, Allansichtigkeit (Dreidimensionalität), Standfestigkeit, unbedingte Bespielbarkeit sowie nicht zuletzt um Nachhaltigkeit durch die ausschließliche Wiederverwendung von Materialien und Fundstücken, die alle Kinder und wir Erwachsenen tagtäglich sehen, spüren und benutzen und dann vielleicht wegwerfen.

Beim genauen Betrachten gibt es viel Entzückendes und Gelungenes zu entdecken!

Viel Spaß wünschen die Künstler der Sozialpädagogik und Katrin Ilonka Siebel!

 

Zum Seitenanfang